Serkowitzer Volksoper "Es geht um die Wurst"

Serkowitzer Volksoper "Es geht um die Wurst"

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10. August 2026

19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

Dresden, Saloppe


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SERKOWITZER VOLKSOPER "Es geht um die Wurst"
Eine turbulente Verführung frei nach Mozart

Mit „Es geht um die Wurst – Eine turbulente Verführung frei nach Mozart“ bringt die Serkowitzer Volksoper am 15. Juni 2026 in Dresden eine neue Musiktheaterproduktion heraus. Regie führt wieder Clemens Kersten, der im vergangenen Jahr erstmals die Serkowitzer Regie-Fäden gezogen hatte. Der Vorverkauf für die zwölf Vorstellungen im Juni, August und September 2026 auf der Zirkuswagenbühne der „Saloppe Dresden“ hat begonnen.

Das Stück

Sommer – Jahrmarkt – Bratwurstbude, und das Personal ging stiften: Logisch, dass deshalb ein Familienvater ins Chaos der organisierten Kriminalität stolpert, Vertreter der Weltreligionen ausgerechnet bei notorischen Trinkern ihren Glauben verlieren und „Die Entführung aus dem Serail“ auf der Theaterbühne vis à vis unmöglich stattfinden kann, es sei denn … ein dahergelaufenes Gaukler-Trio rettet Mozart und die Szenerie! Toi, Toi, Toi … 

Das Publikum darf sich auch in diesem Sommer auf einen unterhaltsam-witzigen, aber nicht minder hintersinnigen Musiktheaterabend freuen, der wieder einmal sehr nah dran ist am aktuellen Zeitgeschehen. Das Libretto stammt von Wolf-Dieter Gööck, und der Titel „Es geht um die Wurst“ darf sowohl im buchstäblichen als auch im Sinne der bekannten Redewendung verstanden werden.

Mit der „Entführung aus dem Serail“ steht eine Vorlage Mozarts zum wiederholten Mal im Zentrum der musikalischen Verführungsarbeit. Erroll Garner und Oscar Peterson, die diesmal als stilistischer Kontrapunkt Pate standen, stellten sich für Volksoper-Mitbegründer Milko Kersten in der musikalischen Stückbearbeitung als fröhliche Erben des kleinen Salzburgers heraus. Entstanden ist eine deutsch-amerikanische Opernmelange.

Das 2011 gegründete freie Musiktheater-Ensemble, das sich seither Jahr um Jahr immer wieder neu erfindet, zeigt mit seiner neuen Produktion, dass klassische Oper nicht nur unterhaltsam ist, sondern heute wie damals in der Lage, unsere heutige (Stadt-)Gesellschaft im Künstlerischen zu spiegeln.

Ein neues und viele bekannte Gesichter im 2026er Ensemble

Das Volksoper-Debüt der jungen Sopranistin Fanny Lamers, die an der Dresdner Hochschule für Musik Gesang studiert hat und ihre Ausbildung derzeit an der Hochschule für Künste Bremen fortsetzt, steht in einer jahrelangen Tradition, den musikalischen Nachwuchs auf die Serkowitzer Bühne zu holen und einzigartige Erfahrungen sammeln zu lassen. Die Publikumslieblinge Dorothea Wagner (Sopran) und Cornelius Uhle (Bass) komplettieren das Bühnenpersonal. Die Musik kommt vom diesmal dreiköpfigen Minimalorchester „Musi nad Labem“ unter der Leitung von Michael Schütze.

Ermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte und deren Begleitperson, Dresden Pass Inhaber (bei Vorlage des entsprechenden Nachweises).