4. Dezember 2026
21 Uhr (Einlass 20 Uhr)
Dresden, Chemiefabrik
Punishable Act - Da steht ein ultimatives Urgestein der deutschen Hardcore-Szene in den Startlöchern. Die Band um Frontmann Mike Göde schaut auf 25 Jahre eigene Bandgeschichte zurück, und hat ihre Wurzeln bereits im Ostberlin der 1980er Jahre, wo ihr Weg unter den Namen Reasors Exzesz mit einem Mix aus Streetpunk, Thrashmetal und Rockabilly ihren Lauf nahm - in einer Zeit also, in der die Entscheidung, solche Musik zu spielen noch ein subversiver, biographisch prägender Akt war. Von dieser Zeit wie aber auch von seinem heute noch authentischen Workingclass Verständnis – Göde ist abseits der Bühne immer noch Gerüstbauer – erzählte er u.a. in der preisgekrönten Dokumentation „Too much Future“. Seit 1993 sind sie als Punishable Act unterwegs, und das unermüdlich und bisweilen weltweit, Gastspiele in Südostasien und den Staaten zeugen davon. Ihre eigentliche Heimat sind aber die Clubs und Jugendzentren dieses Landes, die wohl kaum eine Band neben ihnen so ausgiebig und umfassend bespielt hat. Und live waren und sind sie eine Macht, und all jenen, die die Hardcoreszene in Old School und New School aufteilen, beweisen sie stetig, dass nur die Gesamtschule so richtig rockt.
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